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Ein selbstbestimmtes Leben im eigenen Zuhause bis ins hohe Alter ist ein großer Wunsch vieler Menschen. Mit unserer Checkliste für barrierefreies Wohnen möchten wir Sie dabei unterstützen, Ihr Haus oder Ihre Wohnung frühzeitig altersgerecht zu gestalten – Schritt für Schritt, Raum für Raum.
Unsere Checkliste hilft Ihnen dabei, Stolperfallen zu erkennen, Sicherheitsmaßnahmen umzusetzen und den Wohnkomfort nachhaltig zu erhöhen. Ziel ist es, Unfälle zu vermeiden, Pflegebedürftigkeit möglichst lange hinauszuzögern und ein Altern in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen.
Hier können Sie die Checkliste kostenlos herunterladen und weitergeben.
Wir freuen uns sehr, wenn Sie dieses Angebot mit Familie, Freund:innen, Nachbar:innen, Gemeinden oder Vereinen teilen.
Zusätzlich steht ein Motivationsvideo zur Verfügung, das dazu anregen soll, rechtzeitig Maßnahmen zu setzen – bevor ein Pflegenotstand entsteht.
Auch dieses Video darf und soll ausdrücklich weiterverbreitet werden. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
zum Video
Bei der Umsetzung altersgerechter Umbauten sollten auch organisatorische und finanzielle Rahmenbedingungen berücksichtigt werden.
Viele Maßnahmen zur altersgerechten Anpassung können schrittweise umgesetzt werden. Für Pensionistinnen und Pensionisten ist eine klassische Bankfinanzierung jedoch oft mit zusätzlichen Anforderungen verbunden, da Banken aufgrund des Lebensalters häufig kürzere Tilgungszeiträume ansetzen. Daher ist es sinnvoll, Maßnahmen frühzeitig zu planen und nach Möglichkeit eigenfinanziert oder in Kombination mit Förderungen umzusetzen.
In Niederösterreich bestehen Fördermöglichkeiten im Rahmen der Wohnbauförderung, insbesondere für Sanierungen und teilweise auch für barrierefreie Anpassungsmaßnahmen. Aktuelle Informationen zu Förderprogrammen finden Sie auf der Website des Landes Niederösterreich:
https://www.noe.gv.at/noe/Bauen-Neubau/Wohnbaufoerderung_Sanierung.html
Eine individuelle Beratung – etwa durch Gemeinden, Energieberatung NÖ oder Fachbetriebe – kann helfen, geeignete Fördermöglichkeiten und sinnvolle Umsetzungsschritte zu identifizieren.
Für bauliche Maßnahmen ist in Niederösterreich grundsätzlich die jeweilige Gemeinde als Baubehörde zuständig. Kleinere Anpassungen im Innenbereich – etwa der Einbau von Haltegriffen oder der Austausch von Sanitärgegenständen – sind in der Regel bewilligungsfrei. Größere bauliche Veränderungen, beispielsweise Durchbrüche von Wänden, Änderungen an der Gebäudehülle oder der Bau von Rampen im Außenbereich, können anzeige- oder bewilligungspflichtig sein. Es empfiehlt sich daher, geplante Maßnahmen frühzeitig mit der zuständigen Gemeinde abzustimmen.
Wir möchten unsere Checkliste so aktuell und vollständig wie möglich halten. Daher würden wir uns über Ihr Feedback bzw. Ergänzungs- und Änderungsvorschläge freuen.
DI Manuela Binder
m.binder@sonnenplatz.at