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| Projekttitel | Kompetenzvertiefung für Unternehmen im Themenfeld Industrie 4.0 |
|---|---|
| Fördergeber | Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft
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| Antragsteller | Sonnenplatz Großschönau GmbH |
| Partner | ATB Becker GmbH AVL List GmbH BECOM Electronics GmbH Donau Universität Krems, Zentrum für integrierte Sensorsysteme Ella AG FH Technikum Wien Fresnex GmbH Kapsch Components GmbH & Co KG Kubator GmbH Microtonics Engineering GmbH nxtControl GmbH RMTH GmbH Scharf Automation GmbH SEC Consult Unternehmensberatung GmbH Sonnenplatz Großschönau GmbH Technikum Wien GmbH TU Wien, ICT 3F Solar Technologies GmbH |
| Laufzeit | 18 Monate | 2016 - 2018 |
| Projektbeschreibung | Die Digitalisierung wird Prozesse, Strukturen und Technologien in Unternehmen verändern – ebenso werden sich die Rollen, Aufgaben und Arbeitsweisen der MitarbeiterInnen wandeln. Die „neuen“ Hebel für Effizienzsteigerung und unternehmerischen Erfolg liegen in immer intelligenteren Sensoren, die über das Internet of Things (IoT) miteinander kommunizieren und ihre Services anbieten. Leistungsfähige Algorithmen zur Analyse der resultierenden Daten ermöglichen eine immer gezieltere Ansteuerung einzelner Komponenten und versprechen enorme Leistungspotentiale, Flexibilitätsgewinne und Energieersparnisse. Prozesse können besser gesteuert werden, Energie kann effizienter genutzt werden, mit Big Data Analysen wird die Planung präziser, Losgrößen kleiner und Unternehmen können auf dieser Basis neue Services und Geschäftsmodelle entwickeln. Diese digitale Transformation stellt produzierende Unternehmen jedoch auch vor immense Herausforderungen. Um zukünftige Entwicklungen im Bereich Industrie 4.0 besser antizipieren und neue, innovative Produkte und Dienstleistungen fördern zu können, bedarf es in den Unternehmen einer umfassenden und spezialisierten Kompetenzvertiefung in Industrie 4.0 Themengebieten. Die TU Wien entwickelte deshalb gemeinsam mit der FH Technikum Wien, der Donau-Universität Krems sowie weiteren wissenschaftlichen Partner:innen in Zusammenarbeit mit engagierten Unternehmen, eine zukunftsorientierte und maßgeschneiderte Qualifizierungsmaßnahme. Im Zuge des gegenständlichen Qualifizierungsnetzes „eNDUSTRIE 4.0“ wurden gemeinsam mit den Unternehmenspartner:innen stark nachgefragte, zukunftsrelevante Themen identifiziert und in 23 ganztägigen interdisziplinären Kerncurricula-Workshops bearbeitet. Dabei wurden insbesondere folgende Schwerpunkte adressiert, bei denen horizontal durchlässige Learning Outcomes und breite Kompetenzvermittlung im Vordergrund standen:
Die didaktischen Methoden umfassten dabei unter anderem dialogorientierte Impulsvorträge, Gruppendiskussionen, technische live Demonstrationen von Best Practice Ideen zum Lernen durch Begreifen, Projektarbeiten in Kleingruppen, geführte Exkursionen zu themenrelevanten Vorzeigebetrieben und Laborübungen, einen geplanten Hands-on Hackathon, sowie einen moderierten Ideenmarktplatz als Vernetzungsevent. Die angestrebten Ergebnisse beinhalteten eine Erhöhung der Forschungs‐, Entwicklungs‐ und Innovationskompetenz in den beteiligten Unternehmen durch teilnehmende Know-How-TrägerInnen, sowie einen erfolgreichen Beitrag zur nachhaltigen Etablierung von branchenrelevantem, innovativem Wissen und neuen Kooperationen. Aus dem Grenzgebiet zu Tschechien konnten vier Unternehmen gewonnen werden um sich für dieses zukunftsrelevante Thema zu qualifizieren. Gerade für diese Region sind Know-How Gewinn, Innovation und Vernetzung wesentliche Faktoren um den unternehmerischen Erfolg sicher zu stellen. Die Unternehmen profitierten durch diese Initiative durch Wettbewerbsvorteil und Nutzung der vorhandenen Synergien. |